Praxis für Anästhesiologie und TCM

Die Anästhesie

Die Anästhesie setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, die die Empfindungslosigkeit des Patienten während eines chirurgischen Eingriffs (Operation) oder einer therapeutischen Maßnahme sicherstellen.

  • Hypnose ( Bewusstlosigkeit/Schlaf)
  • Analgesie ( Schmerzfreiheit)
  • Dämpfung von vegetativen Reflexen

Dies kann man mit Hilfe einer Allgemeinanästhesie, einer Analgosedierung oder mit Hilfe einer Lokal- oder Regionalanästhesie erreicht werden.

Die Kunst der Anästhesie ist noch nicht alt. Erst im Jahre 1846 hatte man durch die Gabe von Äther die Möglichkeit, den Patienten in eine Art Narkose zu versetzen. In der nachfolgenden Zeit kam es zu einem raschen Fortschritt sowohl in der Apparatemedizin wie auch in der Entwicklung immer sicherer und schnell wirksamer Medikamente. Heute ist es möglich, in der Klinik Operationen von „fast“ unbegrenzter Dauer durchzuführen. Auf der anderen Seite können ambulante Eingriffe vorgenommen werden, die es dem Patienten ermöglichen, nach einer entsprechenden kurzen Aufwachraumzeit nach Hause zu gehen.

Ihr Anästhesieteam wird für Sie nach einem entsprechenden Vorgespräch, einer Untersuchung und der Überprüfung von Vorbefunden( z.B. EKG, Labor etc.) das geeignete Anästhesieverfahren aussuchen.

Akupunktur Körper

Schon seit mehr als 2000 Jahren ist die Akupunktur in China bekannt und hat sich heute als ein wissenschaftlich anerkanntes Heilverfahren in der modernen Medizin etabliert.

Bei der Akupunktur werden genau festgelegte Punkte, die sich auf den sogenannten Meridianen (Leitbahnen) befinden, mit Hilfe der Nadel oder des Lasers gereizt. Die Leitbahnen werden bestimmten Organen und Funktionen zugeordnet.
Die schmerzlindernde, entspannende Wirkung der Akupunktur beruht im wesentlichen darauf, dass nahe den Akupunkturpunkten Nervenbündel liegen, deren Stimulation Nervenimpulse auslösen. Es kommt zur Ausschüttung sogenannter Endorphine (morphiumähnliche, körpereigene Substanzen), die das Schmerzempfinden dämpfen bis Ausschalten können.

In einer ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung wird der Mensch in seiner „Gesamtgesundheit“ und nicht in seiner einzelnen Krankheit erfasst. Der Patient wird unter Berücksichtigung aller Wechselwirkungen im Organismus betrachtet und dann ein individuelles Behandlungskonzept entwickelt.